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Fakten über Deinen Stoffwechsel und wie Du ab heute Dein Gewicht mit Leichtigkeit optimierst

Jegliche Nahrungsverwertung, also biochemische Vorgänge, die im menschlichen Körper zum Erhalt oder Aufbau neuer Strukturen und Körpersubstanzen dienen, nennt man Stoffwechsel.

Hierbei unterscheidet man zwei Arten von Stoffwechsel.

1. Energiestoffwechsel: Energie wird durch Verbrennung der Nährstoffe erzeugt. Man nennt das den katabolen Stoffwechsel. Der Körper braucht eine gewisse Energie, um die Grundfunktionen wie Herzschlag, Temperaturerhaltung (36.5Grad), Atmung etc aufrecht zu halten. Diese Energie gewinnt er durch die Verbrennung von Nährstoffen.

2. Ebenso benötigt der Organismus ständig neue Substanzen, um Strukturen zu erhalten oder zu reparieren. Diese Bereitstellung von „Baumaterial“ nennt man den anabolen Stoffwechsel. Diese biochemischen Vorgänge dienen dem Aufbau und der Erhaltung der Körpersubstanz.

Im übertragenen Sinne kann man sagen: Alle vom Körper aufgenommene Nahrung verwertet der Organismus entweder „zum Feuer machen“ oder als „Baumaterial“.

Man könnte jetzt davon ausgehen, dass alle zugeführte Energie in welcher Form auch immer im Körper ankommt und verwertet wird. Leider ist diese Annahme falsch.
Viel geht auf dem Weg in die „Brennöfen“, unseren Zellen“ bereits verloren. Zum Beispiel für die Verdauung, zur konstanten Wärmeerhaltung, Ausscheidungen. Siehe untenstehende Grafik.

Stoffwechsel

Dein Kalorienbedarf und die Auswirkung auf Deinen Stoffwechsel

Pro Gramm Nährstoff wird eine gewisse Energie frei. Diese nennt man den physiologischen oder biologischen Brennwert der Nahrung. Dieser Wert wird in Kalorie angegeben und ist gleichzusetzen mit der Energie, die es benötigt, um ein Liter Wasser von 14 auf 15 Grad zu erhöhen.

Faktoren für den unterschiedlichen Energiebedarf eines Menschen:

  • Muskelmasse: Je mehr Muskeln, desto mehr Energiebedarf
  • Geschlecht: Männer benötigen mehr Energie als Frauen wegen der grösseren Muskelmasse
  • Muskeltonus
  • Umgebungstemperatur: Bei Kälte verbrauchen wir mehr Energie, um die Körpertemperatur auf 36.5Grad konstant zu halten.
  • Körperliche und geistige Arbeit.
  • Körpergrösse: Je grösser der Mensch, um so mehr Energie wird gebraucht um die Vitalfunktionen aufrecht zu erhalten.
  • Alter: der Energiebedarf nimmt im Alter ab

Stoffwechsel

Der Kalorienverbrauch hängt nicht nur von der körperlichen und geistigen Arbeit ab, sondern auch wie viel „aktive“ Masse der Mensch besitzt. Das heisst Muskelmasse, die auch im Ruhezustand mehr Kalorien verbraucht als das Fettgewebe, die so genannte „inaktive“ Masse.

Und jetzt kommt das Gemeine: mit dieser Erkenntnis kann sich ein muskulärer, durchtrainierter Mensch mehr Kalorien aus der Nahrung erlauben als ein Mensch mit überwiegend Fettgewebe. Denn im Ruhezustand verbrennt ein Sportler bereits viel mehr Energie als eine untrainierte Person.
 


Der Grundumsatz

Von einem Grundumsatz wird gesprochen, wenn ein Körper im Ruhezustand ist, die äusseren Umstände, wie eine angenehme Temperatur, ruhender, nüchterner Körper ideal sind. Die Energie, die in diesem Zustand durch Vitalfunktionen, Lidschlag etc. verbraucht wird, nennt man Grundumsatz.
Dieser Energiebedarf ist nicht zu unterschätzen und ist von Person zu Person unterschiedlich.


Die gebräuchlichste Formel um diesen Grundumsatz bei einer durchschnittlichen Person zu berechnen ist die

Harris-Benedict-Gleichung:

Männer: GU = 66 + (13.7x Gewicht in Kg) + (5x Grösse in cm) – (6.8x Alter in Jahren)
Frauen: GU = 655 + ( 9.6x Gewicht in kg) + (1.8x Grösse in Cm) – (4.7x Alter in Jahren)

Dieser Grundumsatz wird je nach Aktivität noch mit einem Faktor multipliziert:
 
leichte Tätigkeit:   Männer/Frauen mal 1.4
mässige Tätigkeit: Männer/Frauen mal 1.5
aktive Tätigkeit:    Männer mal 1.78 Frauen mal 1.64
Schwerstarbeit:     Männer mal 2.1 Frauen mal 1.82


Wir reden hier die ganze Zeit nur über den katabolen Stoffwechsel. Also die Energiebereitstellung durch Nahrungsaufnahme. Das sagt noch lange nichts über die Qualität der Nahrung aus. Wird dem Körper genügend Substanz zur Verfügung gestellt, um sich ausreichend zu regenerieren?

FetteEiweiss und Kohlehydrate liefern jeweils unterschiedliche Menge Energie. Pro aufgenommenem Gramm Kohlenhydrate und Eiweiss sind das 4.1kcal. Pro Gramm Fett schon mehr als das Doppelte. Nämlich 9,3 kcal. Bei Alkohol sind das 7,1 kcal pro Gramm.
In Bezug auf den Brennwert können Lebensmittel beliebig ausgetauscht werden. Hinsichtlich der „Bausteine“, der vom Körper verwertbaren Substanz, um neue Strukturen aufzubauen oder zu reparieren gibt es gravierende Unterschiede. Es ist also nicht egal was wir essen!
 

Folgen von einseitigen Diäten und Fastenkuren auf den Stoffwechsel

Der Hungerstoffwechsel beschreibt die Umstellung des Stoffwechsels bei Nahrungsmangel oder beim Fasten innerhalb von mehreren Tagen.

Der Grundumsatz wird gesenkt und der gesamte Stoffwechsel verlangsamt sich. Die Energie wird nur noch zur Deckung des Energiebedarfs für die notwendigen Körperfunktionen bereitgestellt.
Dabei greift der Organismus auf Kohlenhydrate (Glykogen), Protein und schlussendlich auch zu Fetten zurück. Je nach zugeführter Nahrung kann ein Mangel an essentiellen Aminosäuren, Fetten, Vitaminen und Spurenelementen entstehen.
Während einer Fastenkur, bzw. einseitigen, extremen Diäten (FDH) verliert der Körper täglich an Muskeln und eine Vielzahl von Veränderungen im Stoffwechsel treten ein. Der Gewichtsverlust ist zu Beginn stark und flacht dann ab.

Im Blutserum steigen durch den Proteinabbau die Ammoniak- und Harnsäurewerte an. Der Körper befindet sich in einem Ausnahmezustand.
Während der verminderten Nahrungsaufnahme kommt es zu einer gewissen Anpassung. Wissenschaftler sprechen hier von einer Hungeradaption. Der Stoffwechselumsatz wird stark eingeschränkt. Die Herzfrequenz, Blutdruck und die Körpertemperatur sinken. Ähnlich eines Winterschlafes. Der Mensch fühlt sich schwach, antriebslos und müde.

Stoffwechsel

Die Nebenniere schüttet das Stresshormon Adrenalin aus. Über einen längeren Zeitraum entstehen gravierende Mangelerkrankungen bis hin zum Tode.


Bei solchen „Radikalkuren“ werden zunächst die Energiereserven, die kurzfristig zur Verfügung stehen in Anspruch genommen. Dazu gehört das Glykogen der Leber, Niere, und der Muskeln. Es wird in mehrere Glucose-Moleküle aufgespalten. Diese Energiereserven betragen ca. 1600 Kcal und reichen für einen Tag.


Danach kommt es zu einem Proteinabbau besonders im Muskelgewebe von bis zu 75Gramm pro Tag. Wird länger gefastet, wird der Proteinabbau zum Schutz der Organe wieder gedrosselt bis ca. 25 Gramm pro Tag. Das führt zur einer Verminderung der Harnstoffausscheidung über den Urin.


Es kommt zu Wassereinlagerungen, sogenannten Ödemen. Das Immunsystem wird geschwächt und Infektionen haben leichtes Spiel. Der Verlust an Muskelmasse, zu dem auch das Herz gehört, beträgt etwa 25 Prozent des gesamten Gewichtsverlustes.

 


Das solltest Du beim Abnehmen unbedingt beachten

Spielst du mit dem Gedanken abzunehmen, dann sei dir geraten deinen Körper mit genügend Nährstoffen zu versorgen.
Dazu gehört eine vitaminreiche, ausgewogene gesunde Ernährung. Um Giftstoffe zu minimieren ist es extrem wichtig eine kurze Körperreinigung voranzustellen, in der sich der Körper auf das Abnehmen vorbereiten kann.

Während der Abnehmphase muss unbedingt auf ausreichend und vielseitiges Eiweiss geachtet werden, um die Muskelmasse nicht zu reduzieren. Bei einer erwachsenen Person sind das rund 2Gramm Eiweiss pro Kilogramm Körpergewicht.

Um Gifte, Ablagerungen, Schlacken etc. ausscheiden zu können muss auf eine ausreichende Flüssigkeitsmenge am besten Wasser und ungesüsste Tees geachtet werden.
Du siehst ein hungriger Körper kann nicht Gewicht verlieren. Er stellt auf Sparflamme und behält alle Energiereserven, um die Körperfunktionen aufrecht zu erhalten. Füttere dein Organismus mit den richtigen Nährstoffen und er wird es dir in mehr Vitalität, dauerhaften Gewichtsverlust, Gesundheit und einem erstklassigen Wohlbefinden danken.
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Bleib neugierig und let your day be a sunny day

Sandra Mack

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